Rea eldem von Rea am 16.11.2016

So führt deine Bewerbung zum Erfolg

Du willst dir neben dem Studium etwas Geld dazuverdienen? Du suchst ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit? Du willst deine Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreiben? Es gibt viele Möglichkeiten, deinen Finanzhaushalt aufzubessern. Hier erfährst du, was es bei Jobsuche und Bewerbung zu beachten gibt.

Die Bewerbung

Hast du eine interessante Stellenausschreibung gefunden, ist der erste Schritt jeder Bewerbung das Bewerbungsschreiben. Ein Bewerbungsschreiben besteht aus verschiedenen Dokumenten, je nach Job. Informiere dich am besten vorab, welche Unterlagen die Personalabteilung von dir haben will. Meist umfasst eine Bewerbung ein Anschreiben, ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf und relevante Zeugnisse sowie ggf. Arbeitsproben. Das Anschreiben ist der erste Kontakt zum Leser und damit auch der erste Eindruck, den deine potentielle Chefin oder dein potentieller Chef von dir bekommt. Es sollte neugierig auf deine Bewerbungsunterlagen machen. Es muss fehlerlos und formal ansprechend gestaltet sein, um einen positives Gefühl von dir zu vermitteln.

Das Motivationsschreiben sollte deine Motivation und Qualifikation stichhaltig und überzeugend darlegen – warum bist genau du die richtige Person für die zu besetzende Stelle? Der Lebenslauf ist dein Aushängeschild. Er ist in der Regel tabellarisch, das heißt, er besteht aus einer Auflistung deiner Kontaktdaten, relevanten Informationen über deine Ausbildung, Berufslaufbahn sowie einigen persönlichen Daten. Selbstverständlich muss der Lebenslauf inhaltlich und layout-technisch mit dem Rest der Bewerbung übereinstimmen.

Abschließend solltest du deiner Bewerbung noch Anlagen beifügen, die deine angegebenen Informationen untermauern. Hier handelt es sich um relevante Auszeichnungen, Zeugnisse oder andere Dokumente, die deine angegebenen Berufserfahrungen und Tätigkeiten belegen.

Das Vorstellungsgespräch

Wenn du deine Bewerbung abgeschickt hast, erhältst du in der Regel in den nächsten Tagen bis Wochen eine schriftliche Ab- oder Zusage. Lass dich im Falle einer Absage nicht entmutigen, es gibt noch viele weitere Jobmöglichkeiten, die zu dir passen. Wenn du eine positive Rückmeldung erhalten hast, folgt meistens die Einladung zum Vorstellungsgespräch. In diesem nächsten Schritt geht es darum, dass du deinen zukünftigen Arbeitgeber endgültig von dir und deinen Fähigkeiten überzeugst.

Egal, ob das Gespräch persönlich stattfindet oder telefonisch - Vorbereitung ist unerlässlich. Du solltest dich ausgiebig über das Unternehmen und die konkrete Stelle, auf die du dich bewirbst, informieren sowie dir Gedanken über deinen Mehrwert für deinen zukünftigen Arbeitgeber und das Team machen. Es hilft, sich mit der Unternehmensphilosophie auseinanderzusetzen. Diese wird dir (neben der Branche an sich) auch Hinweise auf die angemessene Kleidung für dein Vorstellungsgespräch geben. Beim Gespräch ist es neben selbstbewusstem und ruhigem Auftreten wichtig, dass du aufmerksam bist und gegebenenfalls Rückfragen stellst.

Einige Unternehmen haben standardisierte Einstellungsverfahren mittels Assessment-Centern. Assessment-Center führen neben Vorstellungsgesprächen auch Eignungstests und individuelle sowie Gruppen-Übungen durch, um einen Eindruck von deiner Performance in einem realen Setting zu bekommen. Mehr Informationen zu Assessment-Centern findest du hier.

Die Gehaltsverhandlung

Wenn du das Vorstellungsgespräch erfolgreich gemeistert hast, geht es an die Gehaltsverhandlung. Sicherlich hast du dir schon vor der Bewerbung Gedanken gemacht, welcher Job in welcher Branche am besten zu deinen Gehaltsvorstellungen passt und dies in deine Jobsuche mit einfließen lassen. Dein Gehalt wird je nach Branche und Anstellungsart natürlich stark variieren.

Du solltest dich an dieser Stelle unbedingt über Gehälter in deinem angestrebten Arbeitsumfeld informieren. Gehältervergleiche sind allerdings mit Vorsicht zu genießen: In Deutschland verdienen beispielsweise Frauen für dieselbe Arbeit vielerorts immer noch deutlich weniger als Männer. Du solltest ungleiche Bezahlung bei gleicher Leistung nicht hinnehmen, weder auf Grund von Geschlecht, deiner Herkunft oder anderen nicht qualifikationsbedingten Merkmalen.

Wenn du dich also nach Gehältern umhörst, versuche, über deinen direkten Referenzrahmen hinauszusehen. Wenn du über ein angemessenes Gehalt nachdenkst, sollten deine Fähigkeiten und dein Ausbildungsgrad im Mittelpunkt stehen. Gehalt ist eine Form von Wertschätzung deiner Leistung, du solltest dich demnach bei der Verhandlung nicht unter Wert verkaufen und entsprechend argumentieren, inwiefern dein Mehrwert für das Unternehmen deine Gehaltsvorstellungen legitimiert.

Keine Ahnung, welcher Job zu dir passt?

Es gibt viele Möglichkeiten, sich bei der Jobsuche oder der Bewerbung unter die Arme greifen zu lassen. Einige Online-Plattformen stellen anhand deiner Jobwünsche und Qualifikationen direkten Kontakt zu passenden Unternehmen her. www.campusjaeger.de ist eine solche Online-Plattform, die zu diesem Zweck von Studenten für Studenten aufgebaut wurde. Die Plattform schlägt dir Arbeitgeber vor, die besonders gut zu dir und deinen Vorstellungen passen, und prüft darüber hinaus deine Bewerbungsunterlagen auf Vollständigkeit und Qualität. Außerdem bietet Campusjäger viele branchenspezifische Tipps für einen guten Start ins Berufsleben sowie eine erfolgreiche Karriere.