StudentenSteuererklärung deshalb hassen Finanzämter dieses Online-Steuertool

Studenten kosten den Staat viel Geld. Zur Finanzierung von Forschung und Lehre, Wohnheimen oder erschwinglichem Mensa-Essen müssen jährlich mehrere Milliarden Euro aufgebracht werden. Nur gerecht deshalb, dass Studenten in Form von Semesterbeiträgen oder Studiengebühren zumindest einen kleinen finanziellen Beitrag hierzu leisten, meint der Fiskus. Ein junges Berliner Unternehmen sieht das allerdings etwas anders - und zieht damit den Zorn der Finanzämter auf sich.

Die Online-Plattform studentensteuererklärung.de ermöglicht seit Ende 2015 allen Studenten in Deutschland, ihre kompletten Ausgaben für das Studium von der Steuer abzusetzen. Anhand einer einfach zu bedienenden Software können Studenten und Absolventen ohne viel Zeitaufwand ihre Steuererklärung für die Studienzeit erstellen. Wurden während des Studiums bereits Steuern gezahlt, muss der Staat die Studienkosten alle sofort zurückerstatten. Haben die Studenten noch kein steuerpflichtiges Einkommen erzielt, können sie sich durch den sogenannten Verlustvortrag einen satten Steuerbonus für den Einstieg ins Berufsleben sichern.

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Staat verliert Milliarden Euro pro Jahr

Die jährliche Steuererklärung hat die Mehrheit der Studenten bis dato noch nicht auf dem Schirm. “Ich verdiene ja kaum was und muss noch keine Steuern zahlen, warum soll ich mich mit dem Thema Steuern und Steuererklärung überhaupt beschäftigen!? So oder so ähnlich fallen die Antworten aus, hört man sich unter den deutschen Nachwuchsakademikern um, wie sie es denn mit ihrer Steuererklärung halten. Das enorme Sparpotenzial, das eine Steuererklärung für die Studienjahre mit sich bringt, ist den meisten Studenten nicht bewusst.

Dem Staat war dieses Unwissen bislang mehr als Recht, ließen sich doch auf diese Weise Jahr um Jahr Millionen Euro einsparen. Damit könnte es aber schon bald vorbei sein. Seit dem Start von studentensteuererklärung.de nimmt das Interesse am Thema Steuern unter den Studenten spürbar zu. “Im Schnitt bekommen unsere Studenten für jedes Studienjahr rund 1.000 Euro vom Staat zurück”, sagt Geschäftsführer Daniel Hanemann. Rechnet man diese Summe auf alle Studenten in Deutschland hoch, dann könnten dem Staat pro Jahr bis zu 2,5 Milliarden Euro durch die Lappen gehen - sofern jeder Student eine Steuererklärung abgibt.

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Das Gründer-Team von Studentensteuererklärung: David - Jalyna - Daniel

Kein schlechtes Gewissen

Dass man sich durch den angebotenen Service nicht unbedingt Freunde in den Finanzämtern macht, wissen die Macher der Steuererklärung für Studenten. Ein schlechtes Gewissen hat man in den Berliner Büros aber nicht. Wieso auch!? “Der Service, den wir anbieten, ist vollkommen legal. Jeder Student hat das Recht, eine Steuererklärung abzugeben und sich seine Ausbildungskosten zurückzuholen”, betont Hanemann. Und die Palette an Kosten, die Studenten geltend machen können, ist äußerst umfangreich.

Grundsätzlich können alle Ausgaben, die eindeutig im Rahmen des Studiums entstanden sind, in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden. Hierzu zählen etwa Semesterbeiträge oder Studiengebühren, Fahrtkosten zur Uni und Bibliothek, Ausgaben für Fachliteratur, Laptop, Smartphone und vieles mehr. Neben diesen typischen Studienkosten können Studenten zudem noch eine Reihe von Pauschalen beanspruchen, durch die nochmal einige Hundert Euro in die Kasse gespült werden. Für den Umzug in die Unistadt gibt’s z.B. 746 Euro, für Telefon- und Internetkosten pro Jahr 240 Euro oder für jeden Tag Praktikum pauschal 24 Euro.

Die Betreiber von studentensteuererklärung.de versuchen, ihren Steuer-Service für die Nutzer so einfach wie möglich zu halten und dabei dennoch das maximale für die Nutzer herauszuholen. “Auch wenn das den Behörden nicht gefallen mag, Studenten lieben unsere Plattform - und das ist das einzige, was für uns zählt!”, schmunzelt Hanemann.

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