5 wirklich effektive Spartipps für Studenten

Das Studium wird oft als schönste Zeit des Lebens angepriesen. Diese solltest du natürlich möglichst unbeschwert genießen können. Doch ohne das nötige Kleingeld gestaltet sich dies als ganz schön schwieriges Unterfangen. Gerade in den großen Unistädten mit stetig steigenden Mieten und hohen Lebenserhaltungskosten wird es bei so manch einem am Monatsende ganz schön knapp.

Dabei hast du gerade als Student viele Vorteile und Sparmöglichkeiten, von denen du auf jeden Fall Gebrauch machen solltest.

Deshalb liefern wir Dir die 5 effektivsten Spartipps für Studenten, mit denen du monatlich Bares sparen kannst.

Spartipp Nr. 1: Günstig wohnen

Der größte Kostenfaktor während des Studiums ist definitiv das Wohnen. Die Mietpreisexplosion macht auch vor Studenten nicht Halt, was die finanzielle Situation ziemlich erschwert.

Gerade in puncto Wohnung gilt die Devise: „Der frühe Vogel fängt das Zimmer.“ Sobald du weißt, in welche Stadt es gehen soll, solltest du dich umgehend mit der Wohnungssuche beschäftigen. Gerade bei Studentenwohnheimen – der nach wie vor günstigsten Wohnmöglichkeit – solltest du dich so früh wie möglich bewerben.

Natürlich ist auch eine WG eine tolle Alternative. Man lernt sofort neue Leute in der fremden Stadt kennen und kann sich Kosten für Strom, Internet und GEZ mit den Mitbewohnern teilen. Doch auch hier solltest du dich beeilen: Wer kurz vor Semesterstart auf WG-Suche geht, landet womöglich in einer zur Notunterkunft umfunktionierten Turnhalle.

Spartipp Nr. 2: Fortbewegung

Neben der Wohnung macht sich auch die tägliche Auto- oder U-Bahnfahrt im Geldbeutel bemerkbar. Wenn du nicht gerade am anderen Ende der Stadt wohnst, lohnt es sich daher, in ein Fahrrad zu investieren.

Diese gibt es häufig auch gebraucht oder bei einer Fahrradversteigerung der Stadt günstig zu kaufen. In den meisten Fällen kannst du mit einem Fahrrad alle wichtigen Orte, wie die Uni, Supermärkte oder deine Freunde schnell und kostenfrei erreichen. Solltest du doch etwas außerhalb wohnen oder witterungsbedingt nicht auf das Fahrrad zurückgreifen können, gibt es immer noch die Möglichkeit, ein Semesterticket zu kaufen.

In den meisten Unistädten ist das Semesterticket deutlich günstiger als herkömmliche Monatskarten und man kann in der Regel das gesamte Netz beanspruchen. Außerdem tust du damit der Umwelt etwas Gutes und schonst gleichzeitig deinen Gelbeutel.

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Spartipp Nr. 3: Gebraucht ≠ schlecht

Viele Studenten schrecken davor zurück, gebrauchte Artikel zu kaufen. Dabei gibt es gerade in puncto Second-Hand-Ware ein enormes Sparpotenzial. Vor allem Kleidung und Studienbücher eignen sich hervorragend, um sie gebraucht zu kaufen.

In Zeiten, in denen sich viele Menschen jedes Jahr eine neue Winterjacke kaufen, wird vermeintliche Gebrauchtware anders definiert, als es vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall war. So ist absolut nichts Verwerfliches daran, eine Jacke zu kaufen, die ohnehin nur für einen kurzen Zeitraum getragen wurde.

Kurz in die Waschmaschine und zack – mindestens die Hälfte vom Neupreis gespart. Und warum solltest du den Spieß nicht einfach umdrehen und selbst ein paar deiner ausrangierten Dinge verkaufen? So verdienst du sogar noch was dazu.

Spartipp Nr. 4: Studentenkonto

Um die Finanzen im Blick zu haben, benötigt jeder Student natürlich ein eigenes Konto. Studenten haben hier den Vorteil, dass sie auf viele kostenlose Angebote umsteigen können.

Banken bieten für Studierende sogenannte Studentenkonten an. Diese sind in der Regel kostenlos erhältlich. Bei manchen Banken erhält man sogar eine kostenlose Kreditkarte zum Konto dazu.

Für die Eröffnung eines Studentenkontos musst du mindestens 18 Jahre alt sein und der Bank eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung vorlegen können. Die Konditionen eines Studentenkontos sind im Regelfall sehr gut, trotzdem solltest du dich nicht auf ein Angebot stürzen, nur weil es kostenlos ist.

Die Intention der Banken hinter den Studentenkonten ist nämlich, Studenten langfristig als Kunden zu gewinnen, um sie nach dem Studium an die Bank zu binden. Deshalb sollte man sich gleich für ein Konto entscheiden, das auch nach dem Studium gebührenfrei ist. Um sich hier einen Überblick zu verschaffen, schafft ein Studentenkonto-Vergleich Abhilfe.

Spartipp Nr. 5: Der passende Nebenjob

Als Student stehst du wahrscheinlich das erste Mal auf eigenen Beinen. Um die finanzielle Abhängigkeit von deinen Eltern einzuschränken und wichtige berufliche Erfahrung zu sammeln, solltest du die Initiative ergreifen und dir einen Nebenjob suchen.

Klar, ein Studium ist sehr anstrengend und zeitintensiv. Trotzdem ist es den meisten Studenten möglich, nebenbei etwas zu jobben. In den Studentenstädten ist es nicht schwer, eine Beschäftigung auf 450-Euro-Basis zu finden.

Bist du bereits in einem höheren Semester, solltest du dich nach Jobs in deinem zukünftigen Berufsfeld umsehen. Eine Werkstudentenstelle bietet dir durch flexible Arbeitszeiten die Chance, neben dem Studium zu arbeiten und erste Einblicke in das Berufsleben zu erhalten. Zusätzlich kannst du durch einschlägige Praxiserfahrung in deinem Lebenslauf glänzen. Schon wieder eine Win-Win-Situation.

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