Was bedeutet eigentlich „von der Steuer absetzen"?

Schaut man sich die deutsche Sprache etwas genauer an, fällt einem auf, dass viele Redewendungen verwendet werden, deren Hintergrund wir meistens gar nicht kennen. Erst im Kontext ergeben sie einen Sinn, einzeln betrachtet, lassen sie einen ziemlich ahnungslos zurück.

Wer weiß schon, was es mit „Da wird der Hund in der Pfanne verrückt", „Mal so richtig die Sau rauslassen" oder mit „Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn" auf sich hat? Klar, wir wissen, was gemeint ist, aber erklären können wir die Sprichwörter nicht.

Zwar handelt es sich bei „von der Steuer absetzen" nicht um ein Sprichwort im klassischen Sinne, in unseren Sprachgebrauch ist es allerdings allgegenwärtig. Und wenn man seinen Gesprächspartner mal hinterfragt, was das eigentlich bedeutet, schaut dieser in der Regel recht unwissend drein. Grund genug also, zu klären, was es mit der Begrifflichkeit auf sich hat.

Wie funktioniert das „Absetzen"?

Bei der Steuererklärung werden sämtliche Ausgaben addiert und in die entsprechenden Felder eingetragen. Diese Kosten werden anschließend von den Einkünften abgezogen. Das Resultat, das dabei herauskommt, ist der Betrag, auf den Steuern gezahlt werden müssen. Und genau dieser Vorgang wird „von der Steuer absetzen" bezeichnet.

Was kann abgesetzt werden?

Anschaffungen kosten eine Menge Geld - das ist wohl kein Geheimnis. An einigen Ausgaben beteiligt sich der Staat. Diese Posten lassen sich grob in 3 große Kategorien einteilen.

Werbungskosten

Werbungskosten sind sämtliche Kosten, die beruflich bedingt sind. Das können in erster Linie tägliche Fahrten zur Arbeit, Dienstreisen, Fortbildungen, Ausgaben für Arbeitskleidung oder berufliche Versicherungen sein.

Der Gesetzgeber definiert Werbungskosten ganz allgemein als:

„Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen."

Sonderausgaben

Als Sonderausgaben können Aufwendungen bis 6.000 Euro pro Jahr, die im Rahmen einer Berufsausbildung entstehen, steuerlich geltend gemacht werden. Allerdings können diese Sonderausgaben nur in dem Jahr, in dem sie tatsächlich anfallen, bei der Einkommensteuererklärung angesetzt werden.

Außergewöhnliche Belastungen

In manchen Momenten muss mitunter viel Geld in die Hand genommen werden, um aus einer misslichen Lage wieder herauszukommen. Gut, dass viele Kosten von der Steuer abgesetzt werden können.

Voraussetzung dafür ist, dass die angefallenen Aufwendungen unumgänglich sind und aus rechtlichen, sittlichen oder tatsächlichen Gründen nicht vermieden werden können. Doch Vorsicht: Eine Garantie dafür, dass sämtliche Kosten vom Finanzamt anerkannt werden, gibt es leider nicht.

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Zunächst einmal fragt unser Tool persönliche Daten ab. Schließlich muss die Steuererklärung auch zugeordnet werden können. Dabei trägst du einfach deine Daten in die vorgesehenen Felder ein.

Anschließend gliedert sich die Steuererklärung in zwei Bereiche: einmal in Einnahmen und einmal in Ausgaben. Im ersten Bereich trägt man den Verdienst ein. Im zweiten Bereich werden die Kosten eingetragen, die von der Steuer abgesetzt werden sollen.

Hinweis: Es können nur Ausgaben eingetragen werden, die auch tatsächlich angefallen sind. Welche Posten überhaupt angegeben werden können, zeigt dir unser Artikel „Absetzbare Posten".

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Um eine Steuererklärung online mit unserem Tool erstellen zu können, benötigen wir sensible Daten von dir. Uns ist natürlich bewusst, dass sich viele unserer Kunden mit dem Thema Sicherheit befassen.

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